Aus- und Weiterbildungen

Das Szondi-Institut bietet Aus- und Weiterbildung in schicksalsanalytischer Psychotherapie, Beratung, Diagnostik und Praxis an. Ein vierjähriger Lehrgang führt zum Fachtitel in schicksalsanalytischer Therapie; drei weitere Institutszertifikate können in «Angewandter Schicksalsanalyse» (einjährig), in «Schicksalsanalytischer Beratung» (zweijährig) und in «Schicksalsanalytischem Selbstmanagement» (halbes Jahr) sowie in «Szondi-Testdiagnostik» (einjährig) erworben werden. Einzelkurse und Abendseminare runden das Angebot ab

Angebote des Szondi-Instituts

Weiterbildung in schicksalsanalytischer Therapie für Ärztinnen/Ärzte mit Schwerpunkt „Psychosomatik“

 

Ein Lehrgang für Medizinerinnen und Mediziner mit psychosomatischem Schwerpunkt.
Anerkannt durch die Schweizerische Akademie für Psychosomatische und Psychosoziale Medizin (SAPPM)

Was ist das Ziel dieses Lehrgangs?

Anspruch des Kurses ist es, ein Verständnis der Genese von psychosomatischen Erkrankungen aus schicksalsanalytischer, tiefenpsychologischer und psychotherapeutischer Perspektive zu erwerben. Aufgrund dieser Erkenntnisse werden Entwürfe zum Krankheitsverständnis beim Patienten formuliert. Die daraus entstehende psychosomatische Skizze wird mit der Bedürfnis- und Triebperspektive des Klienten / der Klientin verknüpft. Der schicksalsanalytische Aspekt öffnet eine Sicht auf die Befriedigung bisher verdrängter Bedürfnisse in Alltag, Beziehung, Beruf und Freizeit und fördert den Abbau psychisch induzierter somatischer Symptome und die Stärkung persönlichkeitsfördernder Verhaltensweisen.

Wir arbeiten in Gruppenseminaren, im Plenum, in Klein- und Intervisionsgruppen mit zwei oder drei Teilnehmern. Anhand von Selbsterfahrung und von Fällen, die von Beginn an in das praktische Lernen einbezogen werden, soll der Stoff erlebt und integriert werden. Dies bedeutet den Einbezug von Patientinnen oder Patienten von Beginn an in die Kursarbeit mittels Genosoziogramm, Lebensläufen, triebdiagnostischen Verifizierungen, Szondi-Testresultaten und praktischen Übungen.

Wesentlich an dieser Weiterbildung ist, dass die Theorie mittels Skripten zuhause gelernt, in Impulsreferaten entwickelt und in Seminaren fallbezogen besprochen wird. Einbezogen wird die praktische Anwendung: Präsentation von Vignetten aus der Praxis, supervisorische Fallbesprechungen, deren schicksalspsychologische Elemente im Seminar und in Intervisionsgruppen reflektiert werden.

 

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